18. Dezember 2009

Okonomiyaki selbstgemacht

Kohl, Ei, Pfannkuchen, Worcestersauce, Majo, Ketschup - was das wohl wird?
Ein Pfannkuchen, jede Menge Kohl, Shrimps, Frühlingszwiebeln, oben drauf ein Spiegelei und eine Sauce aus Worcester- und Sojasauce, Majo und Ketschup... Was für eine Geschmacksverirrung das sein soll? Genau: Okonomiyaki! =)

Hier nochmal zum Vergleich und zur Erinnerung, die original japanischen Okonomiyaki aus Hiroshima:

Okonomiyaki aus Hiroshima
Eine sehr liebe Kollegin (*wink* ^_^) und ich stürzten uns ins Abenteuer, so ein Ding nachzubauen. Obwohl wir einige Zutaten wie Yamswurzel und Katsuoboshi wegließen, da wir sie auf die Schnelle nicht auftreiben konnten, war die Mission von Erfolg gekrönt: u
nsere Okonomiyaki sahen nicht nur hübsch aus, sie schmeckten sogar extrem lecker. =) Die einzige Schwierigkeit bestand nach wie vor darin, dieses Monster mit Stäbchen zu essen...

Okonomiyaki Marke Eigenbau - hübsch, nicht? =)

1. Dezember 2009

Stockkampf fürs Musical

Seit Wochen schon freute ich mich darauf, einen Stockkampf für unser Musical zu entwerfen: vier Bösewichte kämpfen gegen den Helden und besiegen ihn letztendlich, nachdem er sich tapfer zur Wehr gesetzt hat.

Auch wenn ich regelmäßig Tänze choreografiere, ein Kampf war etwas neues für mich. Aikido wollte ich relativ wenig einfließen lassen, da ich mich dazu noch nicht wirklich berechtigt fühle mit meinen zwei Jahren Training. ;) Zusätzlich bestand die Herausforderung daraus, fünf 'Kämpfer' unterzubringen, die alle sehr unterschiedliche Charaktere und Fähigkeiten - von enthusiastisch bis unsicher - mitbrachten.

Da ich im Voraus schwer einschätzen konnte, inwieweit die anderen sich mit einem Stock in der Hand wohlfühlen würden, hatten wir das Training als Workshop angesetzt, so dass sich jeder einbringen konnte und wir den Kampf zusammen erarbeiteten. Nach zwei Stunden Arbeit mit allen zusammen und noch einmal zwei Stunden Einzeltraining hatten wir dann schließlich ein Szenario, in dem sich jede/r von uns einbringen konnte, ohne überfordert zu sein. Sogar zwei Rollen konnte ich wie geplant für mich einbauen. =)

Das schönste für mich persönlich war das Gefühl, überhaupt keine Angst haben zu müssen. Natürlich hatte ich einen gewissen Respekt vor der Situation, immerhin fuchteln wir da zu fünft mit Stöcken rum - ganz ungefährlich ist das nicht. Aber ich konnte mir selbst absolut vertrauen, so präsent zu sein, dass ich nicht getroffen werden würde.
Auch im "Nahkampf" - der Held und ich verlieren unsere Stöcke und gehen kurz mit Karateschlägen und -tritten aufeinander los - fühlte ich mich dank Aikido und Flow Drills absolut sicher und überhaupt nicht ängstlich, getroffen zu werden. Wobei wir natürlich unsere Schläge nicht wirklich durchziehen - wir stehen schließlich auf der Bühne und üben nicht für eine tatsächliche Selbstverteidigung.

Im Endeffekt wurden aus den geplanten 30 Sekunden Kampf vor lauter Begeisterung mehr als zwei Minuten... =)