17. August 2009

Was für ein Wochenende

Der Samstag begann zu einer unmenschlichen Zeit: 6 Uhr Aufstehen, um im Fürther Wiesengrund joggen zu gehen, da der restliche Tag bereits komplett verplant war. Ich war 45 Minuten lang unterwegs, und bis auf die üblichen Erschöpfungserscheinungen aufs Ende zu konnte ich ohne Pause durchlaufen! *freu*
Nachwehen: zwei kleine Blasen, aber nichts wildes.

Dann ging es zu meinen Eltern, wo meine Schwester samt Mann und zwei Kindern angereist war, zum Familienfrühstück. Der Klammergriff, mit dem ich meinen inzwischen 2,5 Jahre alten Neffen festhielt, damit ich ihm die Blaubeermarmelade vom Mund (und Kinn und Nase) abwischen konnte, fühlte sich eigentlich recht ähnlich an wie der neue Flow Drill mit Bodenabschlusshebel, den wir am Freitag Abend im Training begonnen hatten... ;-) Anschließend wurde noch schnell das gemeinsame Geburtstagsgeschenk für unsere Tante getestet: ein digitaler Fotorahmen inklusive Speicherkarte mit Aufnahmen unserer letzten Urlaube und Familienfotos.

Da meine Eltern im selben Ort leben, wo sich auch meine Musicaltruppe trifft, konnte ich praktischerweise gleich einen Besuch unseres
Bühnenbauworkshops damit verbinden, der über das ganze Wochenende stattfand. Also fuhr ich kurz zur Werkstatt, wo ich die monumentalen Kulissen zum ersten Mal bestaunen und dann gleich streichen durfte.
Nachwehen: jede Menge Muskelkater in den Händen (hauptsächlich um die Daumen) vom Streichen.

Nach einer kurzen Stunde ging es noch einmal kurz zurück nach Hause, um mich umzuziehen, und dann in die Nürnberger Innenstadt, wo meine Tante im großen Familienkreis und mit einigen guten Freunden ihren 50. Geburtstag feierte - mit Kaffee und Kuchen, Besichtigung des Nürnberger Henkershäuschens (währenddessen wir uns mit den beiden Kleinen durch die Fußgängerzone quälten), und Abendessen bei einem ganz wunderbaren kleinen französischen Restaurant unterhalb der Burg (dessen Besitzer und Koch sich als Dan-Träger im Iaido herausstellte ^^). Vollgestopft mit marokkanischem Karottensalat, Tomaten-und-Ingwer-Salat, Boeuf Bourguignon, Perlhuhn, Flammkuchen mit Schinken, Steinpilzen und Trüffelöl, und leeeeckerer Schokoladentorte ging es kurz nach Mitternacht zurück nach Hause und prompt ins Bett.
Nachwehen: Bauchweh vom vielen Essen! =)

Am Sonntag trafen wir uns zu dritt zu unserem letzten Uke-Training vor dem Herzogenhorn. Wir nutzten ausnahmsweise das Nürnberger Dojo, da es mehr Platz bietet. Die Matten dort sind spürbar weicher und das Fliegen und Rollen machte einfach Spaß, auch wenn es wegen der extremen Hitze (gefühlt bereits um 11 Uhr über 30 Grad und sehr schwül) kreislaufbedingt äußerst anstrengend war. Wir gingen "unsere" Tsuzukiwazas jeweils 2x durch, übten die 2-gegen-1-Techniken und bekamen zum Abschluss noch einige letzte Verbesserungsanregungen mit auf den Weg. Bei mir ist das hauptsächlich, mich wieder mit den Nikkyos anzufreunden... Durch die Schmerzen im Handgelenk bin ich da extrem ängstlich geworden und versteife mich, wodurch der Hebel natürlich noch stärker ankommt. Mal sehen, ob das in diesen zwei Wochen noch besser werden kann - ich werd's jedenfalls versuchen...

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