17. Juli 2009

Freitags-Training mit Flow Drills, Aikido- und Uke-Training

In der subtropischen Schwüle vor dem derzeitigen Dauerregen erwies sich das Training als extrem herausfordernd. Zunächst gab es eine halbe Stunde Flow Drills zu dritt, mit einem neuen Flow Drill: dieser beginnt mit einem Schlag mit dem Ellbogen, d.h. die Distanz zwischen den Partnern ist noch viel kürzer als bei den Faustschlag-Techniken. An die kurze Distanz für die Schläge hatte ich mich inzwischen gewöhnt, aber ein Abstand zu meiner Partnerin von nur 30 cm ist jetzt wieder ganz von neuem unangenehm...

Danach gab es statt Freiem Training ein "normales" Aikido-Training im Austausch für gestern. Wir betrachteten einige Hitoriwazas im Detail, anschließend ging es um die Katatedori Ryotemochi irimi und Katatedori irimi-Technik (ich hoffe, ich habe die Namen richtig hinbekommen). Hierbei hatte ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich allmählich eine Vorstellung von den Körperlinien bekomme. Bisher konnte ich Anweisungen wie "mit deiner oberen Linie auf Ukes untere Linie" nicht umsetzen, weil mir noch die Vorstellung fehlte - heute hat es einfach so geklappt. Schön! =)

Nach dem allgemeinen Training bekam ich noch eine Stunde Uke-Training, in der wir alle Einzel-Tsuzukiwazas durchgingen. Ich kam immer noch sehr ins Schnaufen (vom Schwitzen mal ganz zu schweigen), aber das lag wohl dieses Mal wenigstens teilweise an der Hitze - generell fanden wir beide, dass meine Kondition besser geworden ist. Offenbar zeigen das Joggen und die restlichen Anstrengungen langsam Ergebnisse! =))

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