20. April 2009

Sportliches Wochenende

Die Nachwirkungen des Wochenendes: ein Mittelfußknochen im linken Fuß, der irgendwie nicht ganz so sitzt wie er sollte und sich hoffentlich bald wieder einrenkt; Muskelkater in beiden Oberschenkeln und im rechten Oberarm; und ein blauer Fleck am Steißbein. Wovon...? ;-)

Das Aikido-Training am Freitag lief noch sehr glimpflich ab - Flow Drills zu zweit sind immer nett und gottseidank nur wenig anstrengend. ^^ Das anschließende Prüfungsvorbereitungstraining war mit nur einer Mit-Trainierenden schon recht schweißtreibend, dafür aber auch sehr ergiebig, was meine Unsicherheiten (besonders das stabile Stehen bei Udefuri choyaku waza) anging.

Am Samstag wurde es dann aber richtig heftig... Zunächst 1,5 Stunden Uke-Training für mich und eine weitere Schülerin, mit je 3 Tsuzukiwazas zum Aufwärmen und anschließend einem ersten Einblick in die 2-gegen-1-Techniken und ins Randori. Sehr spannend, und natürlich machte es trotz der Anstrengung großen Spaß. =)

Im Anschluß ging es weiter mit drei Stunden Stocktraining - unser erster Kontakt mit dem Jo. Wir stiegen unerwartet schnell in die 22er Kata ein und kamen immerhin bis Schritt 8. Im Vergleich zum Schwert fühlt sich der Jo für mich irgendwie natürlicher an - ich hatte jedenfalls deutlich weniger Probleme mit der Haltung und den Bewegungen. ;) Dafür ist bei mir der Yokomenuchi (ein seitlicher Schlag Richtung Kopf) zu steil angesetzt... naja, daran lässt sich arbeiten! =)

Und weil ich nach fünf Stunden Aikido scheinbar noch Energie übrig hatte, zog ich mich schnell um und legte meine "Kriegsbemalung" für einen kleinen Auftritt meiner Musicalgruppe an. Die Tänze klappten und die Stimmung war super - aber ich stieß dabei an meine Grenzen... Meine Beine waren eigentlich zu müde, um noch die schweren High-Heel-Army-Stiefel hochzuheben, und auch meine Arme hatten keine rechte Lust mehr, sich zu strecken. ;)

Der Sonntag fing sehr gemütlich an, erst am Nachmittag fuhr ich mit dem Fahrrad die 11 km zu meinem Sportverein, um ein weiteres Musical-Training zu halten. Ein wenig zu früh dran, nutzte ich die halbe Stunde gleich aus, um die Jo-Kata zunächst mit einem Besenstiel zu wiederholen. Dann fiel mein Blick auf die 5 m lange Stange zum Öffnen der Turnhallenfenster... =)) Ja, auch damit geht es - irgendwie. =) Und weil ich immer noch ein wenig Zeit hatte, packte mich der Ehrgeiz, zu überprüfen, wie weit meine Rollen sind. Zwar stehen in der Halle auch Matten zur Verfügung, aber ich versuchte es auf dem normalen Turnhallenboden. Gut, komplett schmerzfrei sind sie noch nicht (meine Schulter und Hüften sind noch viel zu hart) - aber immerhin lebe ich noch. ;-)

Das Musicaltraining selbst wirkte dagegen fast schon wieder entspannend - wir waren nur zu fünft, um den Sprechtext der Hauptrollen zu üben; dadurch ging es recht konzentriert voran. Zum Abschluß des Wochenendes schließlich fuhr ich mit dem Fahrrad wieder zurück, fiel aufs Sofa und bewegte mich keinen Zentimeter mehr. ;-)

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