28. Februar 2009

Japan-Urlaub: Nikkō

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Das beeindruckendste am Shinkansen war zunächst einmal nicht die Zugfahrt an sich, sondern die Geschwindigkeit, mit der die Züge durch Bahnhöfe rasen, an denen sie nicht halten. Die Durchschnittsgeschwindigkeit der Shinkansen beträgt 280 km/h (Stopps schon eingerechnet!), und damit fahren sie auch durch die Bahnhöfe. Ein irres Gefühl, wenn ein 400 m langer Zug in 5 Sekunden an einem vorbeirauscht.

Von Ueno in Tokio fuhren wir nach Utsunomiya, von dort aus mit einem Bummelzug weiter nach Nikkō. Wir waren vorgewarnt worden, uns für diesen Ausflug etwas wärmer anzuziehen, und tatsächlich liegt Nikkō schon relativ hoch in den Bergen. Zu besichtigen gibt es dort drei Schreine und einen Tempel, wobei die beiden Schreine für die Shogune Tokugawa Ieasu und seinen Enkel Tokugawa Iemitsu zu den prächtigsten gehören, die wir auf unserer Reise gesehen haben, und noch dazu von einem wunderschönen, verwunschenen Wald aus riesigen alten Zedernbäumen umgeben sind.

Rinno-ji-Tempel in Nikko
Ein blauer Elefant an einem der Schreine
Detaillierte Drachenköpfe an einem der Schrein-Tore
Mausoleum mit Laterne, im Hintergrund die gewaltigen Zedernbäume
Bronzelaternen vor einem Schrein

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