30. Juni 2008

Wow...


Am vergangenen Wochenende besuchte ich meine Schwester wieder in ihrem neuen Zuhause, und diesmal verbrachte ich tatsächlich weniger Zeit im Auto und viel mehr Zeit mit ihr und meinem knuddeligen Neffen. Wir sind der festen Überzeugung, dass er am Wochenende das erste Mal "Mama" gesagt hat. ;-)

Auf der Strecke von der Autobahn bis zu ihrem Wohnort führt eine schmale Landstraße durch schöne Wälder und auf Hügelkuppen entlang, von denen aus man tatsächlich noch die Weite spüren kann und das Gefühl hat, richtig durchatmen zu können. Ansonsten ist die Straße nichts besonderes - naja, bis auf eines: kurz nach der Autobahnausfahrt kommt man an einer Wiese vorbei, auf die der Wald noch nicht vorgedrungen ist. Beziehungsweise hat man sie wohl absichtlich freigehalten... denn auf dieser Wiese stehen sechs Mammutbäume. Gepflanzt 1868, der größte war vor 14 Jahren schon 41 m hoch und hat einen Umfang von 9 m.

Das Gefühl, wenn man unter diese Riesen tritt, ist wirklich einmalig... So ruhig, so ehrfurchteinflössend, gigantisch und irgendwie auch beschützend. Ein Ort, wo man sich unter die Bäume setzen könnte und den Alltag vergessen kann, fast schon magisch.

Das schönste daran ist, ich komme an dieser Stelle jedes Mal vorbei, wenn ich zu meiner Schwester fahre. Ich werde diese Mammutbäume also auf jeden Fall noch öfters besuchen!

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