22. April 2008

Aikido: wie für mich alles begann

Aikido. Das ist der eigentliche Grund, warum ich mit diesem Blog begonnen habe. Vor einigen Jahren, ich schätze ungefähr 2002, kaufte ich mir das Buch "Helm" von Steven Gould. (Eins seiner anderen Bücher ist übrigens Jumper, das verfilmt wurde und gerade jetzt in den Kinos läuft.) "Helm" riss mich völlig mit - ich liebte den Held, das Setting, die Geschichte und vor allem die Kampfelemente. Ohne jemals vorher eine Aikido-Demonstration gesehen zu haben, konnte ich mir die Bewegungen vorstellen. Gleichzeitig ging er ein wenig auf die Philosophie ein, die mich nicht weniger faszinierte.
I was hooked... Ich las das Buch alle paar Monate und war jedes Mal von neuem gefangen. Warum ich nicht früher auf die Idee kam, selbst mit Aikido zu beginnen, kann ich gar nicht sagen - vermutlich hielt mich eine Mischung aus Schüchternheit und Zeitdruck zurück. Nun hat sich allerdings mein Leben innerhalb der letzten Jahre ziemlich beruhigt, ich habe einen halbwegs geregelten Tagesablauf. Im Dezember letzten Jahres las ich mal wieder "Helm", und endlich beschloß ich, mir Aikido genauer anzusehen.
Ich besuchte im Januar (während ich gerade ein Pfeiffersches Drüsenfieber auskurierte) ein Aikido-Schnuppertraining in dem Nürnberger Dojo Ki und Aikido (www.kiundaikido.de) und war begeistert. Die Mischung aus Philosophie und fließenden, schönen Bewegungen, die Leichtigkeit und nicht zuletzt die netten Menschen, die ich dort traf, überzeugten mich vollkommen. Leider findet der Anfängerkurs dieses Dojos zu einer für mich äußerst ungünstigen Zeit statt, weswegen ich mich kurzerhand entschloß, bei dem neu eröffneten Frauendojo Jaguar Woman in Fürth (www.jaguarwoman.de) "weiterzuschnuppern".
Ich habe etwas gefunden, von dem ich gar nicht wusste, dass ich es schon lange gesucht habe. Mein einziges Bedauern ist, dass ich nicht früher begonnen habe... Aber wie sagt man so schön: der Weg ist das Ziel. Ich freue mich auf jeden einzelnen Schritt.

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