Heute und morgen finden unsere wichtigsten Proben für unsere Musicalaufführungen Ende Februar statt. Zum ersten Mal sehen wir, wie die einzelnen Bereiche - Tänze, Schauspiel, Kostüme, Bühnenbau, Requisiten, Musik etc - zusammenkommen. Natürlich geht es dabei immer noch recht chaotisch zu, bis jeder wirklich weiß, was er wann zu tun hat, aber es macht einfach total Spaß, aus diesem Chaos dann im Endeffekt eine fantastische Gemeinschaftsleistung entstehen zu sehen.
Heute habe ich bereits 11 Stunden (!) Tanzen, Trainieren, Spielen, Improvisieren, Schreien (wegen dem Lärm der Kulissenbauarbeiten im Hintergrund) und Planen hinter mir, und morgen geht es mindestens noch einmal 8 Stunden so weiter. Ich freu mich schon! =)
(Und nein, das meine ich nicht ironisch. ^^)
23. Januar 2010
21. Januar 2010
Altes Papier - aber bitte einfach!
Für unser Musical brauchen wir mehrere Schriftstücke und Bücher, die so richtig alt aussehen. Also machte ich mich zunächst auf die Suche nach günstigen alten Büchern... und stellte fest: in der Größe, wie wir es benötigen, gibt es entweder nichts oder es ist einfach zu teuer. Bleibt also nur selbst herstellen. =)
Ich hatte schon öfters gehört, dass die Herstellung von alt aussehendem Papier eigentlich ganz einfach ist, es aber bisher nicht wirklich geglaubt. Nun durchforstete ich das Internet, und siehe da, diese Beschreibung klang tatsächlich nicht schwer.
Also schrieb ich mir einige kurze Texte und druckte diese in einer altmodischen Schrift ganz normal auf dem Laserdrucker aus. Dann ging es ab damit in die Küche. Ein gut durchgezogener schwarzer Tee, mit einem ganz normalen Putzschwamm auf dem Papier verteilt, so dass es gut durchweichte, sorgte für die braune Grundfarbe.

Anschließend kam der Teil, vor dem ich ein wenig Angst hatte: die Papierblätter sollten bei 200° im Ofen gebacken werden?! Vor meinem geistigen Auge sah ich schon die Flammen aus dem Ofen schlagen... ;-) Doch nein, es gab überhaupt kein Problem - abgesehen von dem heißen Backblech, das lustig zischte, wenn die nassen Blätter darauf gelegt wurden. Für zusätzliche Effekte tropfte ich noch ein klein wenig Speiseöl über die Blätter, die so wunderbare "Altersflecken" bekamen.

Nach zwei bis drei Minuten im Backofen ahnte man nicht mehr im Entferntesten, dass das Papier aus dem 21. Jahrhundert stammte.
Ich hatte schon öfters gehört, dass die Herstellung von alt aussehendem Papier eigentlich ganz einfach ist, es aber bisher nicht wirklich geglaubt. Nun durchforstete ich das Internet, und siehe da, diese Beschreibung klang tatsächlich nicht schwer.
Also schrieb ich mir einige kurze Texte und druckte diese in einer altmodischen Schrift ganz normal auf dem Laserdrucker aus. Dann ging es ab damit in die Küche. Ein gut durchgezogener schwarzer Tee, mit einem ganz normalen Putzschwamm auf dem Papier verteilt, so dass es gut durchweichte, sorgte für die braune Grundfarbe.

Anschließend kam der Teil, vor dem ich ein wenig Angst hatte: die Papierblätter sollten bei 200° im Ofen gebacken werden?! Vor meinem geistigen Auge sah ich schon die Flammen aus dem Ofen schlagen... ;-) Doch nein, es gab überhaupt kein Problem - abgesehen von dem heißen Backblech, das lustig zischte, wenn die nassen Blätter darauf gelegt wurden. Für zusätzliche Effekte tropfte ich noch ein klein wenig Speiseöl über die Blätter, die so wunderbare "Altersflecken" bekamen.

Nach zwei bis drei Minuten im Backofen ahnte man nicht mehr im Entferntesten, dass das Papier aus dem 21. Jahrhundert stammte.
9. Januar 2010
Grimspace - Ann Aguirre
Genre: SciFi RomanceBewertung: 3 von 5
Keine deutsche Ausgabe.
Keine Spoiler im Text.
Handlung: In der Zukunft gibt es einige wenige Menschen, die in der Lage sind, Raumschiffe durch den "Grimspace" zu steuern (um in vertrauten Bildern zu sprechen: eine Art Wurmlöcher). Diese Menschen sind für den interstellaren Handel von unschätzbarem Wert und arbeiten ausschließlich für ein einziges Unternehmen, das schlicht "Corp" genannt wird. Sirantha Jax ist ein solcher "Jumper", doch bei ihrem letzten Flug ging etwas schief, wodurch ihr Schiff zerstört wurde und alle Passagiere und Besatzungsmitglieder außer ihr starben. In einer Zelle wartet sie, geplagt von Alpträumen, auf ihre Gerichtsverhandlung. Zwar beteuert sie ihre Unschuld, doch niemand schenkt ihr Glauben. Als ein mysteriöser Mann auftaucht und ihr eine Gelegenheit zur Flucht anbietet, greift sie zu.
Gemeinsam mit ihrem Fluchthelfer, March, und seiner Crew macht es sich Jax zur Aufgabe, das Monopol der "Corp" zu brechen und ihre Unschuld zu beweisen. Im Laufe dessen kommen Jax und March sich näher, obwohl sich immer wieder Selbstzweifel zwischen die beiden schieben.
Meine Meinung: Bisher hätte ich nicht gedacht, dass es neben Paranormal Romance auch so etwas wie SciFi Romance gibt - man lernt eben nie aus. ;-) Die Mischung aus Science Fiction, Action und Romance ist für mich noch etwas gewöhnungsbedürftig, wobei hier SciFi und Action deutlich überwiegen.
Sirantha Jax ist eine gut entworfene Hauptperson, die sich auch in schwierigen Situation treu bleibt. Die Romance-Stellen sind gut in die Handlung eingefügt und wirken nicht zu kitschig. Überhaupt beschreibt die Autorin die Gefühlswelten von March und Jax so gut, dass man wirklich mitfühlen kann und nicht nur oberflächlich zusieht. Einzig der rote Faden fehlte mir manchmal ein wenig, so dass man z.T. trotz viel Action ohne Führung durch die Seiten dümpelte, bis der Handlungsfaden wieder anzog.
Der Schreibstil (im Englischen) ist etwas ungewohnt, da einerseits das Buch im Präsens geschrieben ist und darüber hinaus die Autorin öfters die Pronomen weglässt - normalerweise würde ich schreiben "vergisst", allerdings kam dies so häufig vor, dass es Absicht sein muss. Die dadurch entstehenden Sätze in der Art "Need to do something." wirken anfangs recht hart und abgehackt, nach einiger Zeit fällt es aber nicht mehr auf.
Fazit: Schwierig... Würde ich "Grimspace" weiterempfehlen? Wenn man SciFi UND Romance mag: ja. Wenn man sowieso viel liest, neues Futter braucht und gern neue Autoren ausprobiert, ja. Sonst eher nicht: die Romance-Teile würden hartgesottene SciFi-Fans vermutlich abschrecken, ebenso wie Romance-Fans vermutlich mit den technischen SciFi-Teilen nichts anfangen können.
8. Januar 2010
Stray - Rachel Vincent
Genre: Paranormal RomanceBewertung: 2 von 5
Keine deutsche Ausgabe.
Achtung, Spoiler im Text!
Handlung: Faythe hat ihre Familie von Werkatzen verlassen, um auf eigenen Füßen zu stehen, denn sie schätzt ihre Unabhängigkeit über alles. Als sie jedoch von einem fremden Werkater angegriffen wird, schleift ihr Ex-Freund sie gegen ihren Willen zurück zu ihrer Familie. Es stellt sich heraus, dass mehrere der wenigen existierenden weiblichen Werkatzen entführt wurden, und kurze Zeit später wird auch Faythe gefangen genommen. Der Übeltäter will sie an den Höchstbietenden weiterverkaufen. Faythe kann ihrer Zelle entkommen und dreht den Spieß um, indem sie ihren Peiniger verfolgt, bis ihr Ex-Freund ihn schließlich tötet.
Meine Meinung: Die erste Hälfte von "Stray" ist nicht nur langweilig, sondern überflüssig. Faythe wird direkt zu Beginn zu ihrer Familie zurückgebracht und wartet die nächsten 300 Seiten darauf, dass etwas passiert - und genauso geht es dem Leser. Während all dieser Zeit ärgert sie sich über ihre Eltern und ihren Ex-Freund und flirtet ein wenig. Ganz ehrlich: man versäumt nichts, wenn man einfach bis Seite 300 vorblättert und dort weiterliest.
Ab Seite 330 kommt die Story dann zumindest endlich in Gang. Nun wird es einigermaßen spannend, wenn auch die "Bösen" teilweise Fehler begehen, die ganz offensichtlich nur passieren, um eine festgefahrene Situation aufzulösen. Beispielsweise hat ein "böser" Gefangener in seiner Zelle noch sein Handy - das er durch die Gitterstäbe nach draußen hält, nur um zu beweisen, dass er tatsächlich auch in einem Keller Empfang hat, woraufhin es ihm abgenommen werden kann. Wie nett von ihm.
Das Ende ist nicht sehr zufriedenstellend. Nachdem Faythe ihren Wächtern entkommen ist, herrscht eine positive Stimmung, hier hätte die Autorin gut abschließen können. Stattdessen machen sich Faythe und einige weitere Werkatzen auf die Suche nach dem Anführer der Bösen, lauern ihm auf und beseitigen ihn relativ unspektakulär - aber so blutig, dass selbst der Heldin davon übel wird. Das hinterlässt kein gutes Gefühl. Noch dazu kommt sie nun wieder mit ihrem Ex-Freund zusammen, obwohl der sie angeblich seit fünf Jahren genervt hat.
Fazit: nicht empfehlenswert. Der Schreibstil der Autorin ist zwar angenehm, aber die Geschichte und die Charaktere haben deutliche Schwächen. Ich selbst werde das Buch jedenfalls nicht noch einmal lesen (was ich normalerweise immer tue, wenn es mir nur halbwegs gefallen hat). Der Fairness halber möchte ich aber noch hinzufügen, dass andere Bücher dieser Autorin bei Amazon deutlich bessere Bewertungen haben.
18. Dezember 2009
Okonomiyaki selbstgemacht

Ein Pfannkuchen, jede Menge Kohl, Shrimps, Frühlingszwiebeln, oben drauf ein Spiegelei und eine Sauce aus Worcester- und Sojasauce, Majo und Ketschup... Was für eine Geschmacksverirrung das sein soll? Genau: Okonomiyaki! =)
Hier nochmal zum Vergleich und zur Erinnerung, die original japanischen Okonomiyaki aus Hiroshima:

Eine sehr liebe Kollegin (*wink* ^_^) und ich stürzten uns ins Abenteuer, so ein Ding nachzubauen. Obwohl wir einige Zutaten wie Yamswurzel und Katsuoboshi wegließen, da wir sie auf die Schnelle nicht auftreiben konnten, war die Mission von Erfolg gekrönt: unsere Okonomiyaki sahen nicht nur hübsch aus, sie schmeckten sogar extrem lecker. =) Die einzige Schwierigkeit bestand nach wie vor darin, dieses Monster mit Stäbchen zu essen...
1. Dezember 2009
Stockkampf fürs Musical
Seit Wochen schon freute ich mich darauf, einen Stockkampf für unser Musical zu entwerfen: vier Bösewichte kämpfen gegen den Helden und besiegen ihn letztendlich, nachdem er sich tapfer zur Wehr gesetzt hat.
Auch wenn ich regelmäßig Tänze choreografiere, ein Kampf war etwas neues für mich. Aikido wollte ich relativ wenig einfließen lassen, da ich mich dazu noch nicht wirklich berechtigt fühle mit meinen zwei Jahren Training. ;) Zusätzlich bestand die Herausforderung daraus, fünf 'Kämpfer' unterzubringen, die alle sehr unterschiedliche Charaktere und Fähigkeiten - von enthusiastisch bis unsicher - mitbrachten.
Da ich im Voraus schwer einschätzen konnte, inwieweit die anderen sich mit einem Stock in der Hand wohlfühlen würden, hatten wir das Training als Workshop angesetzt, so dass sich jeder einbringen konnte und wir den Kampf zusammen erarbeiteten. Nach zwei Stunden Arbeit mit allen zusammen und noch einmal zwei Stunden Einzeltraining hatten wir dann schließlich ein Szenario, in dem sich jede/r von uns einbringen konnte, ohne überfordert zu sein. Sogar zwei Rollen konnte ich wie geplant für mich einbauen. =)
Das schönste für mich persönlich war das Gefühl, überhaupt keine Angst haben zu müssen. Natürlich hatte ich einen gewissen Respekt vor der Situation, immerhin fuchteln wir da zu fünft mit Stöcken rum - ganz ungefährlich ist das nicht. Aber ich konnte mir selbst absolut vertrauen, so präsent zu sein, dass ich nicht getroffen werden würde.
Auch im "Nahkampf" - der Held und ich verlieren unsere Stöcke und gehen kurz mit Karateschlägen und -tritten aufeinander los - fühlte ich mich dank Aikido und Flow Drills absolut sicher und überhaupt nicht ängstlich, getroffen zu werden. Wobei wir natürlich unsere Schläge nicht wirklich durchziehen - wir stehen schließlich auf der Bühne und üben nicht für eine tatsächliche Selbstverteidigung.
Im Endeffekt wurden aus den geplanten 30 Sekunden Kampf vor lauter Begeisterung mehr als zwei Minuten... =)
Auch wenn ich regelmäßig Tänze choreografiere, ein Kampf war etwas neues für mich. Aikido wollte ich relativ wenig einfließen lassen, da ich mich dazu noch nicht wirklich berechtigt fühle mit meinen zwei Jahren Training. ;) Zusätzlich bestand die Herausforderung daraus, fünf 'Kämpfer' unterzubringen, die alle sehr unterschiedliche Charaktere und Fähigkeiten - von enthusiastisch bis unsicher - mitbrachten.
Da ich im Voraus schwer einschätzen konnte, inwieweit die anderen sich mit einem Stock in der Hand wohlfühlen würden, hatten wir das Training als Workshop angesetzt, so dass sich jeder einbringen konnte und wir den Kampf zusammen erarbeiteten. Nach zwei Stunden Arbeit mit allen zusammen und noch einmal zwei Stunden Einzeltraining hatten wir dann schließlich ein Szenario, in dem sich jede/r von uns einbringen konnte, ohne überfordert zu sein. Sogar zwei Rollen konnte ich wie geplant für mich einbauen. =)
Das schönste für mich persönlich war das Gefühl, überhaupt keine Angst haben zu müssen. Natürlich hatte ich einen gewissen Respekt vor der Situation, immerhin fuchteln wir da zu fünft mit Stöcken rum - ganz ungefährlich ist das nicht. Aber ich konnte mir selbst absolut vertrauen, so präsent zu sein, dass ich nicht getroffen werden würde.
Auch im "Nahkampf" - der Held und ich verlieren unsere Stöcke und gehen kurz mit Karateschlägen und -tritten aufeinander los - fühlte ich mich dank Aikido und Flow Drills absolut sicher und überhaupt nicht ängstlich, getroffen zu werden. Wobei wir natürlich unsere Schläge nicht wirklich durchziehen - wir stehen schließlich auf der Bühne und üben nicht für eine tatsächliche Selbstverteidigung.
Im Endeffekt wurden aus den geplanten 30 Sekunden Kampf vor lauter Begeisterung mehr als zwei Minuten... =)
23. Oktober 2009
Freies Training mal anders
Bisher übte ich im Freien Training entweder mit einer anderen Schülerin auf derselben Stufe oder direkt mit unserer Lehrerin - was man dann eigentlich schon nicht mehr als Freies Training, sondern eher als Einzeltraining bezeichnen konnte: 90 Minuten lang Verbesserungen ganz für mich allein! ;)
Heute durfte ich erfahren, wie es sich auf der anderen Seite eines solchen Trainings anfühlt, und ich muss sagen: Himmel, ist das anstrengend! Eine unserer neuesten Mitschülerinnen, die seit ungefähr einem Monat dabei ist, war zusammen mit mir im Freien Training. Wie üblich, wenn wir Schülerinnen zu zweit sind, übten wir allein; nur bei Fragen kam unsere Lehrerin kurz dazu.
Von der einen Technik, die wir beide kannten, hatten wir nach einer halben Stunde genug. Auf einen Vorschlag unserer Lehrerin hin griff mich die andere Schülerin einfach für einige andere Techniken an, die ich dann ganz langsam und vorsichtig wiederholen konnte. Nun war sie aber natürlich auch neugierig und wollte diese Techniken ebenfalls ausprobieren... ;)
Eine Stunde später konnte ich mir ungefähr vorstellen, wie sich unsere Lehrerin wohl nach einem "Einzeltraining" mit mir fühlt... Es gibt bei jeder einzelnen Bewegung so viel zu erklären, und so vieles, was anfangs trotz der vielen Erklärungen einfach noch nicht klappt.
Mit dieser neuen Erfahrung weiß ich mein "Einzeltraining" jetzt noch viel mehr zu würdigen!
Heute durfte ich erfahren, wie es sich auf der anderen Seite eines solchen Trainings anfühlt, und ich muss sagen: Himmel, ist das anstrengend! Eine unserer neuesten Mitschülerinnen, die seit ungefähr einem Monat dabei ist, war zusammen mit mir im Freien Training. Wie üblich, wenn wir Schülerinnen zu zweit sind, übten wir allein; nur bei Fragen kam unsere Lehrerin kurz dazu.
Von der einen Technik, die wir beide kannten, hatten wir nach einer halben Stunde genug. Auf einen Vorschlag unserer Lehrerin hin griff mich die andere Schülerin einfach für einige andere Techniken an, die ich dann ganz langsam und vorsichtig wiederholen konnte. Nun war sie aber natürlich auch neugierig und wollte diese Techniken ebenfalls ausprobieren... ;)
Eine Stunde später konnte ich mir ungefähr vorstellen, wie sich unsere Lehrerin wohl nach einem "Einzeltraining" mit mir fühlt... Es gibt bei jeder einzelnen Bewegung so viel zu erklären, und so vieles, was anfangs trotz der vielen Erklärungen einfach noch nicht klappt.
Mit dieser neuen Erfahrung weiß ich mein "Einzeltraining" jetzt noch viel mehr zu würdigen!
21. Oktober 2009
Ein typischer Dienstagabend...
17:00 Uhr
Feierabend - jetzt geht's erst richtig los...
17:30 Uhr
Letzte Vorbereitungen fürs Musicaltraining, Wiederholung der Tänze
18:00 Uhr
Auf zur ersten Station: Aikido
18:30 Uhr – 20:00 Uhr
Aikido-Training – entspannen! =)
19:45 Uhr
15 Min. vor Ende des Aikido-Trainings Aufbruch zum Musicaltraining, Gewissensbisse
20:00 – 21:00 Uhr
Nachlernen und Wiederholung der bisherigen Tänze mit Freiwilligen
21:00 – 22:00 Uhr
Begrüßung eines neuen Mitglieds
Tanz- und Schauspiel-Training mit der Musicalgruppe
22:00 Uhr
Termin für einen Kleinauftritt im nächsten Jahr abklären
Probentermine mit den Hauptrollen abklären
Mit ABC absprechen, ob sie ihre Rolle behält, die sie sich eigentlich mit DEF teilen wollte, die aber nun doch nicht mitmachen kann
Mit der Hallenleitung absprechen, wann die Halle von November bis Februar für zusätzliche Trainings an den Wochenenden zur Verfügung steht
Feierabend - jetzt geht's erst richtig los...
17:30 Uhr
Letzte Vorbereitungen fürs Musicaltraining, Wiederholung der Tänze
18:00 Uhr
Auf zur ersten Station: Aikido
18:30 Uhr – 20:00 Uhr
Aikido-Training – entspannen! =)
19:45 Uhr
15 Min. vor Ende des Aikido-Trainings Aufbruch zum Musicaltraining, Gewissensbisse
20:00 – 21:00 Uhr
Nachlernen und Wiederholung der bisherigen Tänze mit Freiwilligen
21:00 – 22:00 Uhr
Begrüßung eines neuen Mitglieds
Tanz- und Schauspiel-Training mit der Musicalgruppe
22:00 Uhr
Termin für einen Kleinauftritt im nächsten Jahr abklären
Probentermine mit den Hauptrollen abklären
Mit ABC absprechen, ob sie ihre Rolle behält, die sie sich eigentlich mit DEF teilen wollte, die aber nun doch nicht mitmachen kann
Mit der Hallenleitung absprechen, wann die Halle von November bis Februar für zusätzliche Trainings an den Wochenenden zur Verfügung steht
19. Oktober 2009
Buddy Holly in Essen
Die Erinnerung, die mir wohl am stärksten im Gedächtnis bleiben wird von meinem Besuch bei dem gerade neu eröffneten Musical Buddy Holly in Essen: wie das komplette Publikum - über 1000 Menschen - aufsteht und begeistert mitwippt, klatscht und lachend zwischen den Reihen tanzt (und beim Twisten den leidenden Sitznachbarn, also mir z.B., des öfteren den Ellbogen in die Seiten bohrt). Ich habe noch nie erlebt, dass ein Publikum geschlossen so mitging - und das in Deutschland, wo die Zuschauer allgemein recht schwer zum Mitmachen zu bewegen sind.
Andererseits blieb einem auch wirklich kaum eine andere Wahl - die Energie, die von den Darstellern ausging, war dafür viel zu mitreißend. Und natürlich spielt auch die Musik selbst eine Rolle - ich selbst bin normalerweise steif wie ein Brett, und trotzdem musste ich einfach mitwippen und auf dem Platz tanzen. So wie mir ging es, wenn man sich in den Reihen umsah, fast allen anderen Zuschauern, egal welcher Altersgruppe. Hände klatschten, Füße wippten, und manch einen hielt es kaum im Sessel.
Vielleicht liegt dieser Effekt auch ein wenig daran, dass Buddy Holly kein Musical im eigentlichen Sinne ist. Bei anderen Musicals findet auf der Bühne eine Geschichte statt, die durch die Musik untermalt wird, und das Publikum ist im wahrsten Sinne des Wortes nur Zuschauer. Bei Buddy Holly spielt die Musik die zentrale Rolle, nur zwischendurch verbunden durch ein wenig Hintergrundgeschichte. Das Publikum wird mit einbezogen und "spielt" Buddys Zuschauer von damals, im Apollo Theater und im Surf Ballroom - und da ist es nur normal, mitzufeiern und zu tanzen.
Viel mehr lässt sich dazu eigentlich gar nicht sagen - unsere Cast war super, die riesige Jukebox-Bühne gigantisch, und eigentlich hätte es ruhig noch ein wenig länger dauern können. ;) Ich freu mich schon auf meinen nächsten Besuch in Essen!
Zum Abschluss noch ein Link zum Notizblog, dem Youtube-Blog des Hauptdarstellers Matthias Bollwerk - das Thema Buddy beginnt bei Folge 111. Sehr unterhaltsam! =)
Andererseits blieb einem auch wirklich kaum eine andere Wahl - die Energie, die von den Darstellern ausging, war dafür viel zu mitreißend. Und natürlich spielt auch die Musik selbst eine Rolle - ich selbst bin normalerweise steif wie ein Brett, und trotzdem musste ich einfach mitwippen und auf dem Platz tanzen. So wie mir ging es, wenn man sich in den Reihen umsah, fast allen anderen Zuschauern, egal welcher Altersgruppe. Hände klatschten, Füße wippten, und manch einen hielt es kaum im Sessel.
Vielleicht liegt dieser Effekt auch ein wenig daran, dass Buddy Holly kein Musical im eigentlichen Sinne ist. Bei anderen Musicals findet auf der Bühne eine Geschichte statt, die durch die Musik untermalt wird, und das Publikum ist im wahrsten Sinne des Wortes nur Zuschauer. Bei Buddy Holly spielt die Musik die zentrale Rolle, nur zwischendurch verbunden durch ein wenig Hintergrundgeschichte. Das Publikum wird mit einbezogen und "spielt" Buddys Zuschauer von damals, im Apollo Theater und im Surf Ballroom - und da ist es nur normal, mitzufeiern und zu tanzen.
Viel mehr lässt sich dazu eigentlich gar nicht sagen - unsere Cast war super, die riesige Jukebox-Bühne gigantisch, und eigentlich hätte es ruhig noch ein wenig länger dauern können. ;) Ich freu mich schon auf meinen nächsten Besuch in Essen!
Zum Abschluss noch ein Link zum Notizblog, dem Youtube-Blog des Hauptdarstellers Matthias Bollwerk - das Thema Buddy beginnt bei Folge 111. Sehr unterhaltsam! =)
2. Oktober 2009
Yokomenuchi Shihonage als Tenkan
Nachdem gestern ausnahmsweise mal keine Neulinge zum Schnuppern im Training waren, sondern nur zwei Schülerinnen, gab es eine neue Technik für uns: die Tenkan-Variante des Yokomenuchi Shihonage (d.h. Angriff mit einem Schlag Richtung Hals, Abfangen des schlagenden Arms, Hebel). Anfangs war ich noch recht stolz, dass die Bewegung grundsätzlich ganz gut funktionierte – in welche Richtung drehe ich mich, wo muss ich an meinem Angreifer vorbei, welcher Arm macht was. Dann ging es aber ein bisschen in die Tiefe, und ich kam mir ganz schnell wieder völlig unfähig vor. =)
Vor allem, als wir am Ende des Trainings noch einmal die Irimi-Variante machen sollten, ging gar nichts mehr... Tja, ich glaube, ich weiß, was ich heute im freien Training üben will. =)
Am Rande bemerkt: ich hatte zunächst einen Post vorbereitet, der erklärt, warum ich in letzter Zeit kaum zum Schreiben komme... da das aber in einem einzigen Gejammer geendet ist, werde ich mir den erstmal verkneifen. =) Es ist halt, wie's ist... =)
Vor allem, als wir am Ende des Trainings noch einmal die Irimi-Variante machen sollten, ging gar nichts mehr... Tja, ich glaube, ich weiß, was ich heute im freien Training üben will. =)
Am Rande bemerkt: ich hatte zunächst einen Post vorbereitet, der erklärt, warum ich in letzter Zeit kaum zum Schreiben komme... da das aber in einem einzigen Gejammer geendet ist, werde ich mir den erstmal verkneifen. =) Es ist halt, wie's ist... =)
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